2026-04-05 Ostergruß

Ostern lädt uns ein, innezuhalten, durchzuatmen und das Übermaß des Alltags loszulassen. Zwischen Projekten, Plänen und Verantwortung tut es gut, bewusst Raum für Leichtigkeit und neue Perspektiven zu schaffen.

Diese Tage erinnern uns daran, dass Wandel und Wachstum selten geradlinig verlaufen – manchmal braucht es Phasen der Ruhe, um wieder mit Energie und Klarheit zu starten.
Ich wünsche euch eine inspirierende Osterzeit voller kleiner Lichtblicke, Begegnungen mit Sinn und Momenten, die einfach guttun. 🌼

Frohe Ostern! 🐣

HINWEIS: Schaut mal im Glossar unter Ostern, da findet ihr alle Artikel die wir zu Ostern verfasst haben.

2025-04-24 Ostern ist vorbei

Ostern liegt erst wenige Tage zurück – für viele war es ein Anlass zur Besinnung, für andere einfach ein langes Wochenende.
Wie sehr strukturieren christliche Feiertage unser Jahr? Und erleben Christen und Atheisten diese Tage unterschiedlich?

Das Kirchenjahr ist geprägt von einer festen Abfolge christlicher Feste: von Advent und Weihnachten über Karfreitag und Ostern bis hin zu Pfingsten und Erntedank. Besonders Ostern, das zentrale Fest der Christen, erinnert an die Auferstehung Jesu und steht für Hoffnung und Neuanfang – und markiert zugleich den Übergang vom Winter in den Frühling. Die Feiertage sind nicht nur religiöse Höhepunkte, sondern strukturieren den Alltag: Sie geben Anlass zu Pausen, Familienfesten und gesellschaftlichen Ritualen.
Diese wiederkehrenden Rhythmen verleihen dem Jahr einen Sinnzusammenhang, der weit über den religiösen Kontext hinausreicht. Der Wechsel von festlicher Erwartung (Advent), Freude (Weihnachten), Besinnung (Karwoche), Hoffnung (Ostern) und Aufbruch (Pfingsten) spiegelt sich im Lebensgefühl vieler Menschen wider – unabhängig vom persönlichen Glauben.


Für gläubige Christen sind diese Feiertage meist mit spiritueller Tiefe und religiösem Sinn gefüllt: Sie erinnern an zentrale Glaubensinhalte, bieten Raum für Gottesdienste, Gemeinschaft und Reflexion. Die Feste sind mehr als freie Tage – sie sind Stationen im Glaubensleben, die Trost, Hoffnung und Orientierung geben. Sie sind letztlich wichtig für die eigene Identität.

Konfessionslose und Atheisten erleben die Feiertage hingegen meist säkular: als Gelegenheit zur Erholung, für Familientreffen oder als Teil gesellschaftlicher Traditionen. Der religiöse Gehalt tritt in den Hintergrund, doch die Struktur bleibt – viele genießen die festen Pausen im Jahr, die Möglichkeit zur Auszeit und das Gefühl, Teil eines gemeinsamen kulturellen Rahmens zu sein. Die Feiertage bieten auch für sie Orientierung und Rhythmus, wenn auch ohne spirituelle Dimension.

Ob mit oder ohne Glauben: Christliche Feiertage prägen unser Jahr, geben ihm Struktur und – je nach Perspektive – auch Sinn. Sie stiften Gemeinschaft, unterbrechen den Alltag und einen uns – und das macht sie für unsere Gesellschaft so bedeutsam.

2025-04-17 Gründonnerstag

Was Führungskräfte vom Gründonnerstag lernen können!

Heute ist Gründonnerstag – ein Tag, der im christlichen Kalender eine besondere Bedeutung hat. Er erinnert an das letzte Abendmahl, das Jesus mit seinen Jüngern feierte. Es war ein Moment der Gemeinschaft, des Vertrauens und der tiefen Verbundenheit, aber auch ein Augenblick der Unsicherheit und bevorstehenden Herausforderungen. Die Jünger wussten, dass sich etwas Grundlegendes verändern würde, doch sie saßen gemeinsam an einem Tisch, teilten Brot und Wein und stärkten so ihre Gemeinschaft.

Das Abendmahl steht symbolisch für Zusammenhalt, Loyalität und das Bewusstsein, Teil von etwas Größerem zu sein. Diese Werte sind nicht nur religiös relevant, sondern auch hochaktuell für Führungskräfte in der heutigen Arbeitswelt. In Zeiten von Wandel, Unsicherheit und ständig neuen Herausforderungen sind Teams mehr denn je auf einen starken Zusammenhalt angewiesen. Doch wie gelingt es, dieses Gefühl der Gemeinsamkeit und Loyalität im beruflichen Kontext zu schaffen?

Wie beim Abendmahl braucht es Rituale, gemeinsame Werte und das ehrliche Interesse aneinander, um ein Wir-Gefühl zu entwickeln, das auch in schwierigen Zeiten trägt.
Dabei ist Loyalität keine Einbahnstraße. Sie entsteht, wenn Führungskräfte authentisch sind, Verantwortung übernehmen und ihren Mitarbeitenden Wertschätzung entgegenbringen.

Der Gründonnerstag lädt uns ein, innezuhalten und zu reflektieren: Wie gelingt es uns, in unseren Teams echte Gemeinschaft zu leben? Welche Rituale, Werte oder Begegnungen stärken unser Miteinander? Und wie können wir als Führungskräfte dazu beitragen, dass Loyalität und Zusammenhalt nicht nur Schlagworte bleiben, sondern gelebte Realität sind?

Wie begegnen Sie dieser Herausforderung in Ihrem Team? Wir freuen uns auf Ihre Gedanken und Erfahrungen in den Kommentaren!

2025-04-10 Passionszeit

Die Passionszeit war in den letzten beiden Wochen Thema auf unserer Seite. Im Zuge dessen haben wir immer mal das Gespräch gesucht mit Menschen, die uns mehr (oder auch weniger) nahestehen, und uns über diese für Christen besondere Zeit unterhalten.

Nur… viele Personen erwiderten unsere Fragen mit einem Achselzucken. Mit der Passionszeit können viele nichts mehr anfangen.
Woran kann das liegen?

In einer Welt, in der Individualität großgeschrieben wird, haben viele Menschen ein ambivalentes Verhältnis zur Kirche. Die Zeiten, in denen man einfach einer religiösen Gemeinschaft angehörte, scheinen vorbei zu sein – insbesondere in der erwerbstätigen Zeit nach der Jugend und vor dem Renteneintritt.
Viele Menschen suchen nach einem persönlichen Zugang zu ihrem Glauben – und das kann eine Herausforderung für die traditionellen kirchlichen Strukturen darstellen. Doch wie können wir es schaffen, Menschen in jeder Lebensphase dazu zu ermutigen, eine Beziehung zu Jesus und zur Kirche aufzubauen?

Stichwort Individualisierung. Wie passt das mit Kirche – einem Kollektiv in Reinform – zusammen?

1. Selbstbestimmung im Glauben
Wer Wert auf Selbstbestimmung legt, der möchte seinen Glauben nach seinen eigenen Vorstellungen leben und fühlt sich schnell von den starren Strukturen der Kirche eingeengt. „Ich glaube an Gott, aber ich brauche keine Kirche“, hört man häufig.

2. Spirituelle Suche ohne Institution
Anstatt sich an feste Rituale oder Gottesdienste zu halten, suchen viele nach persönlichen spirituellen Erfahrungen. Sie sind auf der Suche nach Sinn und Orientierung – oft unabhängig von institutionellen Vorgaben.

3. Gemeinschaft vs. Freiheit
Während Gemeinschaft ein zentraler Aspekt des Glaubens ist, empfinden viele Menschen sie auch als Einschränkung – gerade in der oft sehr anstrengenden Lebensphase zwischen Familie und Karriere. Die Herausforderung besteht darin, eine Balance zwischen individueller Freiheit und gemeinschaftlichem Glauben zu finden.

Im nächsten Post werden wir uns damit befassen, was die Kirche und letztlich auch jeder einzelne Christ dazu beitragen kann, damit Kirche und Glauben wieder schwellenloser wird.

Wir müssen – wir dürfen! – zurückfinden zu einer Glaubenspraxis, die nahbar und alltäglich ist und uns mühelos begleitet.

2025-02-21 Nachhaltigkeit

Nur ein Tropfen auf den heißen Stein?

Nachhaltigkeit ist eines der großen Themen unserer Zeit. Viele von uns fragen sich: Was kann ich persönlich beitragen, ohne dass es zu viel Zeit, Geld oder Kraft kostet? Und wie gehe ich mit dem Gefühl um, dass meine Bemühungen nur ein Tropfen auf den heißen Stein sind?

Die gute Nachricht: Jeder Beitrag zählt – und oft sind es die kleinen, alltäglichen Entscheidungen, die eine große Wirkung entfalten können. Hier sind einige konkrete Ansätze, wie du nachhaltig handeln kannst, ohne dich zu überfordern.

1️⃣Kleine Schritte mit großer Wirkung
Du musst nicht dein gesamtes Leben umkrempeln, um nachhaltiger zu leben. Starte mit für dich einfachen Maßnahmen, wie z.B.:
🌱Bewusster Konsum: Kaufe nur das, was du wirklich brauchst. Weniger Konsum bedeutet weniger Ressourcenverbrauch. Unterstütze nachhaltige Produzenten/Herkunftsländer.
🌱Plastik vermeiden: Wiederverwendbare Trinkflaschen, Stoffbeutel und plastikfreie Alternativen können Plastikmüll drastisch reduzieren.
🌱Lebensmittelverschwendung minimieren: Plane deine Mahlzeiten, lagere Lebensmittel richtig und verwende Reste kreativ.
🌱Energie sparen: Schalte Geräte komplett aus (statt Standby), nutze LED-Lampen und senke die Raumtemperatur um ein Grad – das spart Energie und Geld.

2️⃣Wo kannst du besonders wirksam sein?
Nicht jede Maßnahme hat die gleiche Hebelwirkung. Wo kannst du für dich den größten Unterschied machen? Beispiele sind:
🌱Mobilität: Auf öffentliche Verkehrsmittel, Fahrrad oder Carsharing umsteigen. Flugreisen reduzieren oder kompensieren.
🌱Ernährung: Weniger Fleisch und tierische Produkte konsumieren. Eine pflanzenbasierte Ernährung hat einen enormen Einfluss auf den CO₂-Ausstoß.
🌱Investitionen und Finanzen: Prüfe, ob dein Geld nachhaltig angelegt ist (z. B. in Fonds mit ESG-Kriterien) oder ob deine Bank nachhaltige Projekte unterstützt.

3️⃣Die Grenzen des Einzelnen akzeptieren
Es ist wichtig zu verstehen: Du allein kannst nicht die Welt retten – und das musst du auch nicht. Nachhaltigkeit ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Dein Beitrag wird von anderen wahrgenommen und setzt ein Zeichen. Aber es gibt Bereiche, in denen Politik und Wirtschaft gefragt sind. Setze dich für systemische Veränderungen ein, z. B. durch Petitionen oder Gespräche in deinem Umfeld.

4️⃣Umgang mit dem „Tropfen auf den heißen Stein“-Gefühl:
🌱Kumulativer Effekt: Jeder Tropfen zählt! Millionen kleine Beiträge summieren sich zu großen Veränderungen.
🌱Vorbild sein: Dein Handeln inspiriert andere
🌱Fokus auf das Positive: Konzentriere dich darauf, was du bereits erreicht hast, anstatt dich von dem überwältigenden „großen Ganzen“ entmutigen zu lassen.

Also: Nachhaltigkeit muss weder teuer noch zeitaufwendig oder unkomfortabel sein – sie beginnt bei dir selbst und deinen Entscheidungen im Alltag. Wichtig ist, dass du dir bewusst machst: Deine Bemühungen sind wertvoll und ein Teil des größeren Ganzen. Gemeinsam können wir viel erreichen.
Fang klein an, bleib dran und inspiriere andere! 🌱🌱🌱

2025-02-13 Ehrenämter sind das Rückgrat unserer Gesellschaft

Na, haben Sie schon ein neues Ehrenamt gefunden? 😉

Im letzten Artikel haben wir aufgezeigt, dass auch ein Ehrenamt eine schöne Möglichkeit sein kann, uns zu aktivieren und gleichzeitig unsere Gesellschaft zu stützen.
Ehrenamtliches Engagement ist das Rückgrat unserer Gesellschaft. Es füllt Lücken, wo staatliche oder kommunale Strukturen nicht ausreichen, und trägt maßgeblich zum sozialen Zusammenhalt bei. Von der Nachbarschaftshilfe über Vereinstätigkeiten bis zur Katastrophenhilfe – Ehrenamtliche leisten einen unschätzbaren Beitrag. In einer Zeit, in der gesellschaftliches Engagement wichtiger denn je ist, stellt sich die Frage: Wie können wir Menschen, die ein Ehrenamt ausüben, angemessen würdigen und gleichzeitig vor Ausbeutung schützen?

Beispielhaft möchte ich einige Punkte aufführen, die zu einer deutlich verbesserten Zusammenarbeit unter bzw. mit Ehrenamtlichen führen können:

1️⃣Anerkennung: Regelmäßiges Feedback und öffentliche Anerkennung der geleisteten Arbeit sind essenziell.
2️⃣Weiterbildung: Angebote zur persönlichen und fachlichen Entwicklung zeigen Wertschätzung und fördern die Motivation.
3️⃣Einbindung: Ehrenamtliche in Entscheidungsprozesse einzubeziehen, signalisiert Respekt für ihre jeweilige Expertise.
4️⃣Ressourcen: Ausreichende Mittel und Unterstützung für die ehrenamtliche Tätigkeit bereitzustellen, ist ein Zeichen der Wertschätzung.

Wenn Sie als Ehrenamtlicher das Gefühl haben, ausgenutzt zu werden, hier einige Handlungsempfehlungen:

1️⃣Kommunikation: Sprechen Sie offen mit den Verantwortlichen über Ihre Wahrnehmung und Ihre Grenzen.
2️⃣Grenzen setzen: Definieren Sie klar, welche Aufgaben und welchen Zeitumfang Sie übernehmen möchten.
3️⃣Aufgaben überprüfen: Hinterfragen Sie, ob Ihre Tätigkeiten dem ursprünglichen Zweck Ihres Engagements entsprechen.
4️⃣Auszeit nehmen: Zögern Sie nicht, eine Pause einzulegen, wenn Sie sich überfordert fühlen.
5️⃣Zu guter Letzt: Erwägen Sie gegebenenfalls ein Engagement in einem anderen Bereich oder einer anderen Organisation.

Ehrenamtliches Engagement ist von unschätzbarem Wert für unsere Gesellschaft. Um es nachhaltig zu gestalten, müssen wir eine Kultur der Wertschätzung pflegen und gleichzeitig wachsam gegenüber Ausbeutungstendenzen sein. Organisationen sind gefordert, klare Strukturen zu schaffen, die die Arbeit von Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen fair regeln.
Ehrenamtliche selbst sollten sich ihrer wichtigen Rolle bewusst sein und selbstbewusst für ihre Rechte und Grenzen einstehen. Letztendlich geht es darum, eine Balance zu finden zwischen dem Wunsch, sich für die Gesellschaft einzusetzen und dem Bedürfnis nach Anerkennung und fairer Behandlung.

Nur wenn wir das Ehrenamt als wertvolle, aber freiwillige Ressource respektieren und schützen, können wir sein volles Potenzial für eine starke und solidarische Gemeinschaft ausschöpfen.

Welche Erfahrungen haben Sie mit dem Thema Ehrenamt gemacht?

2025-02-06 Trübe Zeiten …

… für Ziele und Vorsätze

Der Februar ist ein super Zeitpunkt, mal zu checken, wie das mit den guten Vorsätzen für 2025 bisher so hingehauen hat. Seien wir ehrlich – oft gar nicht mal so gut. Bis zum Frühling dauert es noch eine Weile, und viele von uns spüren den sogenannten “Winterblues”. Doch wie schaffen wir es, die trüben Monate zu überstehen – oder sogar aktiv zu nutzen? Hier sind einige Gedanken und Tipps, um diese Zeit positiv zu gestalten.

1️⃣Ziele setzen und Pläne schmieden

Der Jahresbeginn ist eine großartige Zeit, um über persönliche oder berufliche Ziele nachzudenken. Was möchten Sie in den nächsten Monaten erreichen? Welche Projekte stehen an? Indem wir uns auf die Erreichung unserer Ziele fokussieren und konkrete Pläne machen, lenken wir unseren Blick weg von der Dunkelheit des Winters hin zu einer positiven Perspektive. Vielleicht planen Sie schon Ihren nächsten Urlaub oder nehmen sich vor, eine neue Sprache zu erlernen?

2️⃣Routinen und kleine Highlights schaffen

Der Januar ist der perfekte Monat, um neue Routinen zu etablieren. Ob es ein täglicher Spaziergang an der frischen Luft ist, eine Morgenmeditation oder das Lesen eines inspirierenden Buches – kleine Rituale können uns Struktur geben und für Wohlbefinden sorgen. Wichtig ist dabei: Schaffen Sie sich bewusst kleine Highlights im Alltag, auf die Sie sich freuen können.

3️⃣Bewegung und frische Luft

Auch wenn es draußen kalt und ungemütlich ist: Bewegung ist ein Schlüssel, um den Winterblues zu vertreiben. Schon 30 Minuten Spazierengehen im Tageslicht können Wunder wirken. Das natürliche Licht hilft unserem Körper dabei, Vitamin D zu produzieren, was sich positiv auf unsere Stimmung auswirkt. Wer es intensiver mag, kann Joggen, Yoga oder Fitnessübungen in den Alltag integrieren – Hauptsache, der Kreislauf kommt in Schwung.

4️⃣Soziale Kontakte pflegen

Im Winter neigen wir dazu, uns zurückzuziehen – doch gerade jetzt sind soziale Kontakte besonders wichtig. Verabreden Sie sich mit Freunden oder Familie, auch wenn es nur für einen Kaffee oder einen Videoanruf ist. Der Austausch mit anderen gibt uns Energie und hilft dabei, die dunklen Tage leichter zu überstehen. Willst du noch eine Schippe drauflegen, überlege dir, ob du dich irgendwo ehrenamtlich engagieren kannst. Das verschafft dir neue Kontakte, eine gesellschaftlich wertvolle Aufgabe und fühlt sich einfach gut an.


➡️Fazit: Den Winter aktiv gestalten!

Ja, der Januar kann grau sein – aber er bietet auch die Chance auf einen Neustart und darauf, bewusster mit uns selbst umzugehen. Indem wir aktiv werden, bei Bedarf mit Veränderungen beginnen und kleine Freuden in den Alltag integrieren, können wir diese Zeit nicht nur überstehen, sondern sogar genießen.
Und eines ist sicher: Der Frühling kommt bestimmt! Bis dahin liegt es an uns, das Beste aus diesen Wochen zu machen.


Wie gehen Sie mit den trüben Wintermonaten um? Wenn Sie mit uns Ihre Tipps teilen möchten, dann machen Sie doch einen Termin mit uns.

2025-01-30 Erfolg-Motivation-Disziplin

In der Welt der beruflichen und auch persönlichen Entwicklung hören wir oft von der Bedeutung der Motivation oder der Notwendigkeit von Disziplin. Doch selten wird darüber gesprochen, wie diese beiden Kräfte zusammenwirken und sich gegenseitig verstärken. Lassen Sie uns einen tieferen Blick auf diesen Zusammenhang werfen.

⚡️Der Funke der Motivation
Motivation ist der Funke, der uns in Bewegung setzt. Sie ist die innere Kraft, die uns dazu bringt, neue Projekte anzugehen, Ziele zu setzen und Träume zu verfolgen. Ohne diesen initialen Impuls würden viele großartige Ideen nie das Licht der Welt erblicken. Doch wie oft haben wir erlebt, dass die anfängliche Begeisterung nachlässt? Hier kommt die Disziplin ins Spiel.

💪Die Kraft der Disziplin
Disziplin ist das Rückgrat unseres Handelns. Sie definiert die Fähigkeit, auch dann weiterzumachen, wenn die erste Euphorie verflogen ist. Disziplin befähigt uns dazu, täglich kleine Schritte zu machen, auch wenn wir gerade keine Lust haben oder Zweifel aufkommen.

🔄Der Kreislauf des Erfolgs
Hier offenbart sich der wahre Zusammenhang: Motivation bringt uns zum Start, Disziplin hält uns auf Kurs. Und dann geschieht etwas Bemerkenswertes: Durch die konsequente Arbeit, die aus der Disziplin erwächst, stellen sich erste Erfolge ein. Diese Erfolge, seien sie noch so klein, nähren wiederum unsere Motivation. Es entsteht ein sich selbst verstärkender Kreislauf:

1️⃣Motivation initiiert das Handeln
2️⃣Disziplin hält das Handeln aufrecht
3️⃣Erfolge entstehen durch konsequentes Handeln
4️⃣Diese Erfolge befeuern wiederum unsere Motivation

Verstehen wir diesen Zusammenhang, eröffnen sich neue Perspektiven auf unseren Weg zum Erfolg. Es geht nicht darum, ständig hochmotiviert zu sein oder sich durch eiserne Disziplin zu quälen. Vielmehr geht es um das Bewusstsein für diesen dynamischen Prozess. Indem wir lernen, beide Kräfte zu nutzen und zu pflegen, schaffen wir die Grundlage für Erfolg und persönliches Wachstum.


🤍 Welche Erfahrungen habt ihr mit Motivation und Disziplin gemacht? Wann fällt es euch leicht, euch zu disziplinieren, und wann fällt es euch schwerer?

2025-01-23 Werte und Selbstachtung

Samstagvormittag auf dem Kinderspielplatz.
„Marie, heb bitte das Papier vom Boden auf und mach es in den Mülleimer! Wir lassen unseren Müll nicht liegen. Was, wenn das jeder tun würde?“

„Nina, du darfst dem Cem nicht die Schaufel auf den Kopf hauen. Das tut ihm weh. Sag ihm mit Worten, was du möchtest!“

„Leon, mach doch ein bisschen Platz auf der Bank, damit Oma sich setzen kann.“

Anstand, Manieren, gutes Benehmen – Dinge, die vielen Menschen zu Recht wichtig sind und die sie deshalb auch ihren Kindern vermitteln. Dem zugrunde liegt ein Werteverständnis: Wie wollen wir gemeinsam leben? Welche moralischen Pflichten habe ich? Wo enden meine Rechte, wo beginnen die meines Gegenübers?

Dass eine gewisse Werteorientierung für eine Gesellschaft von großer Wichtigkeit ist, steht außer Frage. Anstand, Manieren und gutes Benehmen zeigen sich als logische Konsequenz unserer Werte nach außen. Werte tragen uns in der Gemeinschaft mit anderen Menschen.

Die Einhaltung unserer Werte hat aber noch einen anderen, nicht zu unterschätzenden Einfluss.
Wenn ich zwar von mir sage „Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit sind mir total wichtig“, das aber personenabhängig nicht immer einhalte, dann verrate ich meine eigenen Werte. Natürlich schadet das zunächst mal meiner Beziehung zu anderen Menschen, ich verliere ihr Vertrauen. Aber es richtet noch einen anderen, nicht minder großen Schaden an:

Wenn ich mich selbst immer wieder dabei beobachte, wie ich nicht wertekongruent handle, dann sinkt letztlich meine Selbstachtung. Denn wie soll ich mich selbst respektieren und wertschätzen, wenn ich nicht integer bin? Wenn mein Denken, mein Sagen und mein Tun nicht zusammenpassen?
Meine Umwelt verdient es, meinem Wort Glauben schenken zu können. Aber ich verdiene es auch selbst. Und ich ruiniere sukzessive mein Selbstbild, wenn ich mir dieses Geschenk verwehre.

2025-01-16 Klappts nicht mit den Vorsätzen?

Letzte Woche haben wir im Zusammenhang mit guten Vorsätzen die SMART-Methode angesprochen. Nun sind wir alle nur Menschen und trotz umfassender, sorgsamer, strategischer Planung scheitern wir doch häufig an unseren (selbstgestellten) Vorhaben.
Wir bringen unsere Vorsätze nicht in eine Routine. Oftmaliges Wiederholen bildet eine Routine, ein eingeübtes Verhalten. Routine bildet das Fundament für Nachhaltigkeit. Nachhaltigkeit ist eine gute Basis für die erfolgreiche Umsetzung von Vorsätzen!

🙏Ein Aspekt, den wir letzte Woche noch nicht angesprochen haben, ist die mangelnde Motivation. Oft geschieht eine bestimmte Zielsetzung aus einem inneren Druck oder gesellschaftlichen Erwartungen heraus, anstatt aus echter Begeisterung für die Umsetzung. Wenn das Warum nicht klar definiert ist, fehlt die Motivation, die nötig ist, um die gesteckten Ziele auch tatsächlich zu verfolgen. Es ist hilfreich, sich regelmäßig bewusst zu machen, wieso die Veränderung gewünscht ist und welchen Nutzen sie mir bringt.

➡️Zusätzlich kann das Fehlen von konkreten Handlungen und Strategien zur Umsetzung der Vorsätze ein Hindernis darstellen. Ein Plan, der die Schritte aufzeigt, die zur Zielerreichung führen, ist unerlässlich. Dies sollten wir auch beim Einsatz von SMART bedenken. Das Aufteilen von großen Zielen in kleinere, überschaubare Aufgaben macht diese greifbarer und weniger überwältigend – steigern können wir uns immer noch! Auf diese Weise überlisten wir uns ein bisschen selbst. 🙂

👬Relevant ist auch der Einfluss von Umfeld und Unterstützungsnetzwerken. Oftmals fühlen sich Menschen, die ihre Vorsätze alleine verfolgen, schneller entmutigt. Ein unterstützendes Umfeld kann den Unterschied ausmachen. Der Austausch mit Gleichgesinnten, sei es im Freundeskreis oder in professionellen Netzwerken, fördert die Motivation und das Durchhaltevermögen.


Was hat euch in der Vergangenheit dabei geholfen, eure Vorsätze einzuhalten und eure Ziele zu erreichen?