2026-04-05 Ostergruß

Ostern lädt uns ein, innezuhalten, durchzuatmen und das Übermaß des Alltags loszulassen. Zwischen Projekten, Plänen und Verantwortung tut es gut, bewusst Raum für Leichtigkeit und neue Perspektiven zu schaffen.

Diese Tage erinnern uns daran, dass Wandel und Wachstum selten geradlinig verlaufen – manchmal braucht es Phasen der Ruhe, um wieder mit Energie und Klarheit zu starten.
Ich wünsche euch eine inspirierende Osterzeit voller kleiner Lichtblicke, Begegnungen mit Sinn und Momenten, die einfach guttun. 🌼

Frohe Ostern! 🐣

HINWEIS: Schaut mal im Glossar unter Ostern, da findet ihr alle Artikel die wir zu Ostern verfasst haben.

2025-04-24 Ostern ist vorbei

Ostern liegt erst wenige Tage zurück – für viele war es ein Anlass zur Besinnung, für andere einfach ein langes Wochenende.
Wie sehr strukturieren christliche Feiertage unser Jahr? Und erleben Christen und Atheisten diese Tage unterschiedlich?

Das Kirchenjahr ist geprägt von einer festen Abfolge christlicher Feste: von Advent und Weihnachten über Karfreitag und Ostern bis hin zu Pfingsten und Erntedank. Besonders Ostern, das zentrale Fest der Christen, erinnert an die Auferstehung Jesu und steht für Hoffnung und Neuanfang – und markiert zugleich den Übergang vom Winter in den Frühling. Die Feiertage sind nicht nur religiöse Höhepunkte, sondern strukturieren den Alltag: Sie geben Anlass zu Pausen, Familienfesten und gesellschaftlichen Ritualen.
Diese wiederkehrenden Rhythmen verleihen dem Jahr einen Sinnzusammenhang, der weit über den religiösen Kontext hinausreicht. Der Wechsel von festlicher Erwartung (Advent), Freude (Weihnachten), Besinnung (Karwoche), Hoffnung (Ostern) und Aufbruch (Pfingsten) spiegelt sich im Lebensgefühl vieler Menschen wider – unabhängig vom persönlichen Glauben.


Für gläubige Christen sind diese Feiertage meist mit spiritueller Tiefe und religiösem Sinn gefüllt: Sie erinnern an zentrale Glaubensinhalte, bieten Raum für Gottesdienste, Gemeinschaft und Reflexion. Die Feste sind mehr als freie Tage – sie sind Stationen im Glaubensleben, die Trost, Hoffnung und Orientierung geben. Sie sind letztlich wichtig für die eigene Identität.

Konfessionslose und Atheisten erleben die Feiertage hingegen meist säkular: als Gelegenheit zur Erholung, für Familientreffen oder als Teil gesellschaftlicher Traditionen. Der religiöse Gehalt tritt in den Hintergrund, doch die Struktur bleibt – viele genießen die festen Pausen im Jahr, die Möglichkeit zur Auszeit und das Gefühl, Teil eines gemeinsamen kulturellen Rahmens zu sein. Die Feiertage bieten auch für sie Orientierung und Rhythmus, wenn auch ohne spirituelle Dimension.

Ob mit oder ohne Glauben: Christliche Feiertage prägen unser Jahr, geben ihm Struktur und – je nach Perspektive – auch Sinn. Sie stiften Gemeinschaft, unterbrechen den Alltag und einen uns – und das macht sie für unsere Gesellschaft so bedeutsam.

2025-04-17 Gründonnerstag

Was Führungskräfte vom Gründonnerstag lernen können!

Heute ist Gründonnerstag – ein Tag, der im christlichen Kalender eine besondere Bedeutung hat. Er erinnert an das letzte Abendmahl, das Jesus mit seinen Jüngern feierte. Es war ein Moment der Gemeinschaft, des Vertrauens und der tiefen Verbundenheit, aber auch ein Augenblick der Unsicherheit und bevorstehenden Herausforderungen. Die Jünger wussten, dass sich etwas Grundlegendes verändern würde, doch sie saßen gemeinsam an einem Tisch, teilten Brot und Wein und stärkten so ihre Gemeinschaft.

Das Abendmahl steht symbolisch für Zusammenhalt, Loyalität und das Bewusstsein, Teil von etwas Größerem zu sein. Diese Werte sind nicht nur religiös relevant, sondern auch hochaktuell für Führungskräfte in der heutigen Arbeitswelt. In Zeiten von Wandel, Unsicherheit und ständig neuen Herausforderungen sind Teams mehr denn je auf einen starken Zusammenhalt angewiesen. Doch wie gelingt es, dieses Gefühl der Gemeinsamkeit und Loyalität im beruflichen Kontext zu schaffen?

Wie beim Abendmahl braucht es Rituale, gemeinsame Werte und das ehrliche Interesse aneinander, um ein Wir-Gefühl zu entwickeln, das auch in schwierigen Zeiten trägt.
Dabei ist Loyalität keine Einbahnstraße. Sie entsteht, wenn Führungskräfte authentisch sind, Verantwortung übernehmen und ihren Mitarbeitenden Wertschätzung entgegenbringen.

Der Gründonnerstag lädt uns ein, innezuhalten und zu reflektieren: Wie gelingt es uns, in unseren Teams echte Gemeinschaft zu leben? Welche Rituale, Werte oder Begegnungen stärken unser Miteinander? Und wie können wir als Führungskräfte dazu beitragen, dass Loyalität und Zusammenhalt nicht nur Schlagworte bleiben, sondern gelebte Realität sind?

Wie begegnen Sie dieser Herausforderung in Ihrem Team? Wir freuen uns auf Ihre Gedanken und Erfahrungen in den Kommentaren!

2025-04-10 Passionszeit

Die Passionszeit war in den letzten beiden Wochen Thema auf unserer Seite. Im Zuge dessen haben wir immer mal das Gespräch gesucht mit Menschen, die uns mehr (oder auch weniger) nahestehen, und uns über diese für Christen besondere Zeit unterhalten.

Nur… viele Personen erwiderten unsere Fragen mit einem Achselzucken. Mit der Passionszeit können viele nichts mehr anfangen.
Woran kann das liegen?

In einer Welt, in der Individualität großgeschrieben wird, haben viele Menschen ein ambivalentes Verhältnis zur Kirche. Die Zeiten, in denen man einfach einer religiösen Gemeinschaft angehörte, scheinen vorbei zu sein – insbesondere in der erwerbstätigen Zeit nach der Jugend und vor dem Renteneintritt.
Viele Menschen suchen nach einem persönlichen Zugang zu ihrem Glauben – und das kann eine Herausforderung für die traditionellen kirchlichen Strukturen darstellen. Doch wie können wir es schaffen, Menschen in jeder Lebensphase dazu zu ermutigen, eine Beziehung zu Jesus und zur Kirche aufzubauen?

Stichwort Individualisierung. Wie passt das mit Kirche – einem Kollektiv in Reinform – zusammen?

1. Selbstbestimmung im Glauben
Wer Wert auf Selbstbestimmung legt, der möchte seinen Glauben nach seinen eigenen Vorstellungen leben und fühlt sich schnell von den starren Strukturen der Kirche eingeengt. „Ich glaube an Gott, aber ich brauche keine Kirche“, hört man häufig.

2. Spirituelle Suche ohne Institution
Anstatt sich an feste Rituale oder Gottesdienste zu halten, suchen viele nach persönlichen spirituellen Erfahrungen. Sie sind auf der Suche nach Sinn und Orientierung – oft unabhängig von institutionellen Vorgaben.

3. Gemeinschaft vs. Freiheit
Während Gemeinschaft ein zentraler Aspekt des Glaubens ist, empfinden viele Menschen sie auch als Einschränkung – gerade in der oft sehr anstrengenden Lebensphase zwischen Familie und Karriere. Die Herausforderung besteht darin, eine Balance zwischen individueller Freiheit und gemeinschaftlichem Glauben zu finden.

Im nächsten Post werden wir uns damit befassen, was die Kirche und letztlich auch jeder einzelne Christ dazu beitragen kann, damit Kirche und Glauben wieder schwellenloser wird.

Wir müssen – wir dürfen! – zurückfinden zu einer Glaubenspraxis, die nahbar und alltäglich ist und uns mühelos begleitet.

2024 Das christliche Osterfest

Ostern, was ist das eigentlich?
Ich möchte Sie in den kommenden Tagen durch die Feiertage mit ein paar Erläuterungen und Gedanken hierzu begleiten. Frohe Ostern

Ostern – Das Fest der Auferstehung

„An Ostern feiern Christinnen und Christen die Auferstehung Jesu. Die Tage von Gründonnerstag bis Ostersonntag bilden den Höhepunkt des Kirchenjahrs. Wie kein anderes Fest führt das Osterfest in das innerste Geheimnis des Glaubens:
die Erlösung und die Neuschöpfung,
welche Gott in Jesus Christus vollbracht hat.“

So definiert Ostern die evangelische Kirche in Deutschland. Das ist unabhängig von den christlichen Konfessionen dieser Welt.

Wenn Sie Fragen und/oder Kommentare hierzu haben?
Bitte, tun Sie sich keinen Zwang an

schreiben Sie uns, oder machen Sie einen Termin mit uns!

Souchon Management Consulting

cw14/1 Ostermontag

Es ist Ostermontag – Mit uns auf dem Weg

Wir Christen glauben an Jesus Christus, der mit uns auf dem Weg ist. Der Ostermontag und die Osterwoche stehen im Zeichen der Jünger, die von Jerusalem nach Emmaus wandern und erst beim Abschied und bei der gemeinsamen Mahlfeier erkennen, wer sie begleitet hat.

Und damit wünsche ich Ihnen eine besinnliche und frohe Osterwoche.

Ich hoffe Ihnen hat mein kleiner Exkurs in den christlichen Hintergrund von Ostern gefallen. Lassen Sie mir doch einen Kommentar da, wenn Sie mehr über die Hintergründe der christlichen Feiertage lesen möchten.

cw13/3 Karsamstag Ostern

Karsamstag – Tag der Trauer

Der Karsamstag der Tag der Grabesruhe Jesu. Ein Tag der Stille und des Gedenkens – Jesus ist tot. Deswegen sind auch Lärm und Vergnügungen in der Öffentlichkeit nicht gewünscht und teilweise untersagt.

Wir Christen glauben an Jesus Christus somit schwingt ein leiser Grundton der Hoffnung darin mit, der in den Gebeten im Lauf des Tages immer fester wird:
Es kann nicht sein, dass Gott alles ins Nichts fallen lässt.
Er wird sich selbst treu bleiben und Rettung schaffen – für alle, auch für uns.

texte angelehnt an https://lnkd.in/eRuehew5 und dioezese-linz.at

cw13/1 Karwoche Gründonnerstag

Gründonnerstagabend

Die Osterfeiertage gehören also zusammen,
und das Fest beginnt am Gründonnerstagabend mit dem Besuch eines
Abendmahlsgottesdienstes. Das Abendmahl erinnert an Jesu letztes Mahl mit den
Jüngern. Im Essen und Trinken symbolisieren Christen die Gemeinschaft
untereinander und mit ihrem Herrn, bezeugen sein Leiden und Sterben und
vergewissern sich der Vergebung ihrer Sünden. Wenn es nur einen Abend im Jahr
gäbe, an dem das Abendmahl liturgisch seinen Platz hätte, dann wäre es der
Gründonnerstag, der Abend bevor Jesus in den Tod ging.