2025-02-13 Ehrenämter sind das Rückgrat unserer Gesellschaft

Na, haben Sie schon ein neues Ehrenamt gefunden? 😉

Im letzten Artikel haben wir aufgezeigt, dass auch ein Ehrenamt eine schöne Möglichkeit sein kann, uns zu aktivieren und gleichzeitig unsere Gesellschaft zu stützen.
Ehrenamtliches Engagement ist das Rückgrat unserer Gesellschaft. Es füllt Lücken, wo staatliche oder kommunale Strukturen nicht ausreichen, und trägt maßgeblich zum sozialen Zusammenhalt bei. Von der Nachbarschaftshilfe über Vereinstätigkeiten bis zur Katastrophenhilfe – Ehrenamtliche leisten einen unschätzbaren Beitrag. In einer Zeit, in der gesellschaftliches Engagement wichtiger denn je ist, stellt sich die Frage: Wie können wir Menschen, die ein Ehrenamt ausüben, angemessen würdigen und gleichzeitig vor Ausbeutung schützen?

Beispielhaft möchte ich einige Punkte aufführen, die zu einer deutlich verbesserten Zusammenarbeit unter bzw. mit Ehrenamtlichen führen können:

1️⃣Anerkennung: Regelmäßiges Feedback und öffentliche Anerkennung der geleisteten Arbeit sind essenziell.
2️⃣Weiterbildung: Angebote zur persönlichen und fachlichen Entwicklung zeigen Wertschätzung und fördern die Motivation.
3️⃣Einbindung: Ehrenamtliche in Entscheidungsprozesse einzubeziehen, signalisiert Respekt für ihre jeweilige Expertise.
4️⃣Ressourcen: Ausreichende Mittel und Unterstützung für die ehrenamtliche Tätigkeit bereitzustellen, ist ein Zeichen der Wertschätzung.

Wenn Sie als Ehrenamtlicher das Gefühl haben, ausgenutzt zu werden, hier einige Handlungsempfehlungen:

1️⃣Kommunikation: Sprechen Sie offen mit den Verantwortlichen über Ihre Wahrnehmung und Ihre Grenzen.
2️⃣Grenzen setzen: Definieren Sie klar, welche Aufgaben und welchen Zeitumfang Sie übernehmen möchten.
3️⃣Aufgaben überprüfen: Hinterfragen Sie, ob Ihre Tätigkeiten dem ursprünglichen Zweck Ihres Engagements entsprechen.
4️⃣Auszeit nehmen: Zögern Sie nicht, eine Pause einzulegen, wenn Sie sich überfordert fühlen.
5️⃣Zu guter Letzt: Erwägen Sie gegebenenfalls ein Engagement in einem anderen Bereich oder einer anderen Organisation.

Ehrenamtliches Engagement ist von unschätzbarem Wert für unsere Gesellschaft. Um es nachhaltig zu gestalten, müssen wir eine Kultur der Wertschätzung pflegen und gleichzeitig wachsam gegenüber Ausbeutungstendenzen sein. Organisationen sind gefordert, klare Strukturen zu schaffen, die die Arbeit von Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen fair regeln.
Ehrenamtliche selbst sollten sich ihrer wichtigen Rolle bewusst sein und selbstbewusst für ihre Rechte und Grenzen einstehen. Letztendlich geht es darum, eine Balance zu finden zwischen dem Wunsch, sich für die Gesellschaft einzusetzen und dem Bedürfnis nach Anerkennung und fairer Behandlung.

Nur wenn wir das Ehrenamt als wertvolle, aber freiwillige Ressource respektieren und schützen, können wir sein volles Potenzial für eine starke und solidarische Gemeinschaft ausschöpfen.

Welche Erfahrungen haben Sie mit dem Thema Ehrenamt gemacht?

2024-12-26 Danke für ein gutes Miteinander 2024

Und zack – ist das Weihnachtsfest schon wieder vorbei. Die Weihnachtszeit an sich geht noch ein paar Tage und endet am 6. Januar mit dem Dreikönigstag. Ein guter Zeitpunkt also, um jetzt einmal kurz innezuhalten und zu reflektieren.

Wir haben in den letzten Wochen viel darüber geschrieben, wie wir „unser Weihnachten“ gestalten können. Wir haben uns damit auseinander gesetzt, welche Rolle Erwartungen spielen und euch ein paar ganz handfeste Tipps gegeben, wie ihr Familienärger und Stress proaktiv vermeiden könnt. Außerdem haben wir euch dazu angeregt, einmal darüber nachzudenken, wie ihr euch Weihnachten eigentlich wünscht. Was euch wirklich wichtig ist.

Wer sich den letzten Absatz nochmal durchliest und dabei an das kommende Jahr denkt, merkt vielleicht, dass uns diese Gedanken nicht nur an Weihnachten, sondern überall im Leben dienlich sein können. Die Adventszeit kann wunderbar beispielhaft für unser ganzes Leben stehen. Erwartungen, Vorfreude, aktives Gestalten, Stressreduktion – das sind doch Themen, die wir kennen!

Die Zeit „zwischen den Jahren“ – ein magischer Ausdruck, wie ich finde – eignet sich perfekt dafür, uns ein paar dieser grundsätzlichen Fragen zu stellen.

Lasst uns ganz konkret beginnen:
– Wie hast du die letzten drei Tage verbracht?
– Wie ging es dir?
– Wie bist du mit deinen eigenen Erwartungen an Weihnachten umgegangen?
– Möchtest du nächstes Weihnachten etwas anders machen?

Und im nächsten Schritt vielleicht (das kann jeder für sich anpassen):
– Wie hast du dieses Jahr verbracht?
– Wie ging es dir?
– Welche Rolle haben deine Erwartungen gespielt? Wurden sie erreicht? Wann ja, wann nein? Wurden sie in einem bestimmten Bereich sogar übertroffen?
– Möchtest du nächstes Jahr etwas anders machen? Was und wer kann dir dabei helfen?


Wir bedanken uns in diesem Sinne bei allen Leserinnen und Lesern. Wir blicken auf ein politisch und gesellschaftlich unruhiges und für viele Menschen hartes Jahr zurück.
Schön, dass ihr euch trotzdem die Zeit genommen habt, hier hin und wieder mitzulesen bzw. zu kommentieren.

Auf ein gutes neues Jahr.

cw16 RACI was?

RACI was? … auf LinkedIn veöffentlicht


Liebe Kunden, liebe Kollegen Berater schaut mich nicht so an, als wenn ihr alles sofort parat habt!
Kurz nachgefragt und dann gegrübelt warum ich das Dingens nicht im Portfolio habe.
….
Puuuh es ist eine Verantwortlichkeiten-Matrix die letztlich eine Ableitung n-ten Grades aus AKV ist.
Aufgaben – Kompetenzen – Verantwortlichkeiten.
….
Jetzt ist mir auch klar, warum ich die nicht im Portfolio habe.
Ich glaube nämlich, daß Verantwortung nicht delegierbar ist!
Nicht ohne Kompetenzen und Sanktionierung.
👉 AKV ist übergreifend, deswegen bevorzuge ich diese und
👉 arbeite mit Kommunikationsprinzipien.

🧐Information ist eine Holschuld ( ihr wisst … Unwissenheit …)
ABER
✅ Risiko und/oder Gefahr im Verzug sind eine Bringschuld.
Fertig.

Ich weiß, ich bin da einfach strukturiert, aber nach 80:20 spart diese Herangehensweise viel Zeit und Energie!

cw14/1 Ostermontag

Es ist Ostermontag – Mit uns auf dem Weg

Wir Christen glauben an Jesus Christus, der mit uns auf dem Weg ist. Der Ostermontag und die Osterwoche stehen im Zeichen der Jünger, die von Jerusalem nach Emmaus wandern und erst beim Abschied und bei der gemeinsamen Mahlfeier erkennen, wer sie begleitet hat.

Und damit wünsche ich Ihnen eine besinnliche und frohe Osterwoche.

Ich hoffe Ihnen hat mein kleiner Exkurs in den christlichen Hintergrund von Ostern gefallen. Lassen Sie mir doch einen Kommentar da, wenn Sie mehr über die Hintergründe der christlichen Feiertage lesen möchten.

cw13/3 Karsamstag Ostern

Karsamstag – Tag der Trauer

Der Karsamstag der Tag der Grabesruhe Jesu. Ein Tag der Stille und des Gedenkens – Jesus ist tot. Deswegen sind auch Lärm und Vergnügungen in der Öffentlichkeit nicht gewünscht und teilweise untersagt.

Wir Christen glauben an Jesus Christus somit schwingt ein leiser Grundton der Hoffnung darin mit, der in den Gebeten im Lauf des Tages immer fester wird:
Es kann nicht sein, dass Gott alles ins Nichts fallen lässt.
Er wird sich selbst treu bleiben und Rettung schaffen – für alle, auch für uns.

texte angelehnt an https://lnkd.in/eRuehew5 und dioezese-linz.at

cw13/1 Karwoche Gründonnerstag

Gründonnerstagabend

Die Osterfeiertage gehören also zusammen,
und das Fest beginnt am Gründonnerstagabend mit dem Besuch eines
Abendmahlsgottesdienstes. Das Abendmahl erinnert an Jesu letztes Mahl mit den
Jüngern. Im Essen und Trinken symbolisieren Christen die Gemeinschaft
untereinander und mit ihrem Herrn, bezeugen sein Leiden und Sterben und
vergewissern sich der Vergebung ihrer Sünden. Wenn es nur einen Abend im Jahr
gäbe, an dem das Abendmahl liturgisch seinen Platz hätte, dann wäre es der
Gründonnerstag, der Abend bevor Jesus in den Tod ging.

cw13 Muss ich mich jetzt schon dafür entschuldigen im Urlaub zu sein?

Link zur LinkedIn Veröffentlichung

ES WIRD JA IMMER NOCH SCHÖNER!

Muss ich mich jetzt schon dafür entschuldigen im Urlaub zu sein?

Heute bekam ich eine automatisierte Antwortmail, indem sich der Empfänger quasi entschuldigt im Urlaub zu sein.
Zitat: „ Leider bin ich im Urlaub …“

Der Arme!

Ja geht‘s denn noch?

Freut Euch dran, dass Ihr Urlaub habt!
Genießt ihn!
Vertraut Eurer Vertretung!

Nur dann – kommt Ihr erholt wieder!

In dem Sinne freue ich mich auf Eure Meinung und wünsche einen schönen Tag.